Brief
Von Heinrich Eberhard Gottlob Paulus an Friedrich von Schiller (30. September 1803)
P. entschuldigt sich, daß er mit seiner Antwort auf das von F. von Schiller übermittelte freywillige Anerbieten von Herzog Karl August (Gehaltszulage von 200 Reichstalern) länger zögern mußte, als er versprochen hatte. Graf von Thürheim sei krank gewesen. P. habe erst heute den bestimmten Antrag nach Würzburg erhalten und müsse noch einige Nebenumstände klären. Trotz der Gefahr, als ein Undankbarer zu erscheinen, ziehe es ihn aus Sorge um seine Frau und seine eigene Gesundheit nach dem Süden. Ganz bestimmt könne er sich aber noch nicht äußern, sonst hätte er die Sache sogleich Serenissimo vorzutragen die Pflicht gehabt.
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