Brief
Von Karl Friedrich Zelter (23. Januar 1820)
Eine sogenannte zuverlässige Nachricht aus Weimar über G.s Gesundheitszustand habe Z. erschreckt, bis eine Anfrage an A. von Goethe ihn und sein Haus wieder beruhigt habe. - Über die Erkrankungen seiner beiden Töchter (Doris und Rosamunde). - Über Z.s Tätigkeit nach seiner Rückkehr (aus Wien); erwähnt: seine Schüler, die hübsche Hoffnungen gäben, und allerley kleines Werk, das er komponiert habe. Den (in Wien gekauften) "West-östlichen Divan" habe er thörichter Weise an J. G. Langermann verkauft, in der Hoffnung auf das von G. versprochene Exemplar. - Anmerkungen zum Carneval in Berlin. - Fürst A. Radziwill sei von Posen zurückgekehrt; erwähnt: dessen Versuche mit G.s "Faust" (vgl. RA 8, Nr. 859 und RA 9, Nr. 797).
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