Brief
Von Christian Gottlob Voigt (12. Dezember 1800)
Aus dem heutigen Vortrag beim Herzog: Das Ansuchen von A. H. Schütz sei endgültig abgelehnt worden; ihren Brief lege V. zur Beantwortung bei. Das Dekret über die Ernennung von J. M. P. Cunis zum Professor solle ohne weitere Rücksicht auf das Prytaneum ausgefertigt werden. H. K. A. Eichstädt werde ohne alle weitere Communication, Glück auf den Weg gegeben (betrifft dessen Berufung an das Augsburger Gymnasium und die Bitte der Philosophischen Fakultät, ihn in Jena zu halten). Die Säcular-Sache habe der Herzog in einer Cabinets Ordre an das HofAmt und Policey abgetan. Ausführlich über ein von J. C. Schmidt für die Säkularfeier verfaßtes Lied und die Vorbehalte des Herzogs vor allem gegen die Persifflierung der Musen Almanache und die Verachtung reicher Heirathen; Erwähnung Lafontaines. Mit der Absicht, eine Jahrhundertmedaille anzufertigen, sei Herzog Karl August sehr zufrieden. V. wolle noch heute mit J. H. Meyer darber reden. - Bitte, anliegende Quittung J. G. P. Götze zu restituiren. Die Cammer Antwort liege auch
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