Brief

Von Johann Isaak Gerning (3. Oktober 1796)

Von K. E. Goethe habe er G.s Grüße mit Entzücken erhalten. Er werde in ein bis zwei Monaten nach Neapel reisen. Herzliche Einladung an G., ihn zu begleiten. Gerning habe E. Brecht eine Art Urlaub gegeben und bitte, seinem Bruder die Einlage behändigen zu lassen. - Gerning habe seine Mutter verloren. - Ankündigung von Kastanien aus dem Taunus. - Über Gernings literarisches Schaffen: Meine Gedichte sind in 2 Bänden abgeschrieben [...]. Gerning hoffe, daß die "Allgemeine literaturzeitung" seine Erklärung über die unedle Kriteley seiner ersten Versuche aufgenommen habe. Mein Vesuv ist nun 486 Hexameter stark [...].

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