Brief

Von Georg Friedrich Christoph Sartorius (nach 26. Oktober 1803)

A. L. von Schlözer meine, von (C. W. oder D. S. A.) Büttners Botanik sei nie ein Wort gedruckt worden. Bemerkungen über Schlözers Erhebung zum Ritter des H. Wlodimir Ordens (vgl. RA 4, Nr. 1116); Erwähnung von J. D. Michaelis. - Für T. F. A. Kestner werde er den ostensiblen Brief schicken. J. F. Blumenbach wolle auf Bitten der Mutter, C. Kestner, nach Frankfurt an einen gewissen Koch (? G. P. Koch) schreiben, C. G. Heyne ebenso. A. G. Richter sei zu faul zum Schreiben, und Kestner habe ihm wegen naturphilosophischer Äußerungen mißfallen. Ausführlich über die Aversion der alten Peruken und Richters gegen die Naturphilosophie und gegen K. G. Himly. S. werde aber noch wegen Kestner H. A. Wrisberg, J. F. Stromeyer und J. F. Gmelin in Anspruch nehmen. Falls es G. nötig finde, könne S. sich auch an W. F. Hufnagel, A. Gontard, (? S. F.) de Neufville und (J. K. S. oder M. R. E.) Schlosser nach Frankfurt wenden. - Über seine Rückreise mit Erwähnung seines Reisegefährten und die Ankunft in Göttingen: Die neue Einrichtung, das Zuströmen der Jugend, welche meine Weisheit heishungrig begehrte, der Anfang der Vorlesungen, die Besuche neugieriger Freunde [...]. Für Riemer und August stünden eine Stube und Kammer stets bereit. - Von der Freude des Ehepaars Blumenbach über die mitgebrachten Zwiebeln vom Weimarer Zwiebelmarkt. S. wolle Blumenbach auf Weihnachten nach Weimar mitbringen. - Grüße an G.s Hausgenossenschaft, an Schiller und K. Jagemann.

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