Brief
Von Philipp Friedrich Seidel (7. Juli 1797)
Ausführlich über S.s vergebliche Bemühungen, in G.s Auftrag preiswerte Tungsteine zu erwerben. Über seine Reiseeindrücke: Meine Bekanntschaft mit der Mineralogie hat mir unterwegs viel Vergnügen gemacht und wird mich [...] noch mehr unterhalten. Es kann nichts angenehmers seyn, als eine Fußreise von Greitz hierher [...]. Vermutungen über die Ursachen für die Karlsbader Granitberge. Von seinem Ergehen und seiner Hoffnung auf den Brunnen. Er wünschte, daß man ihn künstlich nachmachte, wenngleich wohl nicht die Zusammensetzung der Bestandtheile, sondern der warme Genuß deßelben und die Lebensart die gute Wirkung hervorbringen. Bedenken Sie ob dieser Einfall nicht in politischer Rücksicht Aufmerksamkeit verdient?
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