Brief

Von Johann Friedrich Cotta (17. Juli 1800)

G. werde aus Leipzig J. C. Philiberts "Introduction a l'etude de la botanique" (Ruppert 4966) und von H. A. O. Reichard aus Gotha den Didotschen Vergil ("Bucolica, Georgica et Aeneis", Paris 1798), den Decker dort liegen hatte, erhalten (vgl. RA 3, Nr. 773). - Über den Schaden von beinahe f. 2500, der ihm durch die "Propyläen" erwachsen sei und von dem er Schiller bereits informiert habe. C. habe es zu wehe getan, gegenüber G. dise widerliche dem teutschen verstimmten Geschmack nie zu verzeihende, Saite zu berüren und sehe den einzigen Mittelweg in dem, was er gegenüber Schiller geäußert habe (vgl. RA 3, Nr. 240 und RA 3, Nr. 256). - C. bittet um den Kommentar ("Die guten Frauen", WA I 18, 275-317) und einen kleinen poetischen Beitrag für das "Taschenbuch für Damen auf das Jahr 1801" sowie um Würdigung der in anliegender Ankündigung ("Europäische Annalen", 1800) erwähnten Porträtbüste des Erzherzogs Karl von Österreich (von J. H. Dannecker) in den "Propyläen" III 2 (WA I 48, 26).

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