Brief

Von Wilhelm Friedrich Gmelin (19. Mai 1820)

Einer Sendung J. Raabes (vgl. G.s Tagebuchnotiz vom 12. August) lege Gmelin neun Kupferstiche bei, die er für die von der Herzogin von Devonshire veranlaßte Prachtausgabe von Vergils "Aeneis" gestochen habe. 24 Platten, die von den besten Künstlern (u. a. G. B. Bassi, G. Gabrielli, F. Catel, A. Teerlink, H. Voogd, C. L. Eastlake und P. Williams) nach der Natur aufgenommen worden seien, habe er bereits fertiggestellt. Der 1. Band mit zwölf Kupfern werde jetzt ausgetheilt, der 2. Band erscheine wohl Ende dieses Sommers. Die italienische Übersetzung hierfür stamme von A. Caro, den Druck habe M. De Romanis besorgt, das Frontispiz von V. Camuccini sei von P. Bettelini gestochen worden. - Bitte um Empfehlung an H. Meyer (vgl. dessen Anzeige in: "Über Kunst und Altertum" II 3).

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