Brief
Von Friedrich Schiller (20. Juli 1795)
Von seinem schlechten Befinden unter Bezugnahme auf den Brief seiner Frau an G. (vgl. RA 1, Nr. 1371). - S. wünsche, daß die Klingerische Maske G. recht viele freundliche Abentheuer zuwenden möge. - Bericht von den bisherigen Urteilen über das 6. Stück der "Horen": Über die Elegien freut sich alles [...]. S. habe aus Leipzig ein Gedicht erhalten (K. L. M. Müller, "An den Verfasser der Briefe über ästhetische Erziehung des Menschen", vgl. "Neuer Teutscher Merkur", 1795). - Für die "Horen" seien zwei Aufsätze eingetroffen: von L. Bendavid "Über griechische und gotische Baukunst" und von K. H. von Gros "Über die Idee der Alten vom Schicksal". F. H. Jacobi habe das versprochene Manuskript "Zufällige Ergießungen eines einsamen Denkers in Briefen an vertraute Freunde" übersandt. Dagegen fehle von Herder jede Nachricht. W. von Humboldt habe seine Mutter sehr krank angetroffen. / Meine Poesien rücken sehr langsam vorwärts [...].
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