Brief

Von Julius August Walter von Goethe (1. August 1813)

A. von Goethe sei wieder genesen. - Freude, daß G. (in Karlsbad) auch Ruhe und Erholung im anorganischen Reich finde. Auch er hege den Wunsch, intensivere geognostische Studien zu treiben. - Ausführlicher Bericht von seinen Bemühungen um die Ordnung und Verzeichnung der Goetheschen Steinsammlung; erwähnt: L. von Groß. - Das Geld von C. G. Frege sei ihm durch L. Ludecus ohne Abzug ausgezahlt worden. - A. von Goethe habe auch verschiedene wertvolle Zeichnungen, welche im Museo in Graus und Staub lagen, in Mappen geordnet; neben osteologischen, anatomischen und architektonischen Blättern habe er Cammeralistische Tabellen von einem gewissen Noth gefunden. Bedauern, daß sich G. infolge der Erkrankung K. Johns allein behelfen müsse. - Verschiedene Mitteilungen: C. von Goethe gehe nach Berka, Herzogin Luise für 14 Tage nach Ilmenau; erwähnt: F. A. von Fritsch. Über einen Theaterbesuch in der Oper "Kaiser Hadrian" (von J. Weigl). Prinz Bernhard sei Kommandant von Jena.

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