Brief

Von Hans Christian Genelli an Friedrich August Wolf (vor 18. Juni 1814)

Ausführlich über die Klavierbegleitung zu dem Liede A(?)e. - Die gräfliche Familie (des K. Finck von Finckenstein) erwidere F. A. Wolfs Grüße und hoffe, sich (zu Ostern 1814) nicht zum letzten Male seines Umgangs in Madlitz erfreut zu haben. Die obengenannte Gräfin (? Henriette oder Karoline) sei sehr zufrieden mit dem Fortepiano, das in Wolfs Studium gekommen sei, und hoffe bald mehr und mehrerlei griechische Verse von ihm melodisch vortragen zu hören; auch solle Genelli an jenes Gespräch über das Monochord erinnern. - A. W. von Schierstädt danke für den übersandten Gagern (H. C. von Gagern ? "Mein Anteil an der Politik") und bedaure, den 2. Teil davon entbehren zu müssen. - W. von Schütz habe über die projectirte Badereise bereits an Wolf geschrieben und werde wohl das Nähere noch mit ihm verabreden. - Die Arbeit von dem Kuithan (? "Versuch eines Beweises, daß wir in Pindars Siegeshymnen Urkomödien übrig haben") hätte Genelli schon auf den bloßen Titul hin ungelesen gelassen, wäre er ihm nicht von Wolf geschickt worden.

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