Brief
Von Karl Friedrich Menzel (29. Dezember 1797)
M. sei Schriftsetzer von "Hermann und Dorothea" und Leser von "Wilhelm Meisters Lehrjahren". Da er von G.s Großherzigkeit gegen Arme und Nothleidende überzeugt sei, bitte er um Fürsprache bei Herzog Karl August für eine kleine Gnadenpension zugunsten seiner Mutter. Sein Vater, 47 Jahre Thorschreiber am Zwäzenthor zu Jena, habe durch Krieg und Unglücksfälle alles Vermögen verloren und bei seinem Tod seine Familie völlig mittellos zurück gelassen.
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