Brief
Von Johann Heinrich Meyer (4. bis 5. Juli 1817)
1817 Juli 4 Dem wieder zurückkehrenden Heft über die Thierfabeln (u.a. mit G.s Konzept "Skizzen zu Castis Fabelgedicht: Die redenden Tiere") lege M. die Niederschrift seiner Gedanken zu P. Potters Gemälde "Die Tiere halten Gericht über den Jäger" und J. E. Ridingers "Lehrreiche Fabeln aus dem Reiche der Tiere" bei. Um diese Zeilen für G.s Aufsatz verwenden zu können (in: "Über Kunst und Altertum" I 3), müsse ihnen vorangesetzt werden, was G. in einem Brief an J. H. Menken (1817 Juni 19, WA IV 28, Nr. 7777) gesagt habe. - M. lege zwei Entwürfe zu Medaillen auf das Reformationsjubiläum bei, die C. G. von Voigt zugesagt hätten (vgl. RA 7, Nr. 1097); erwähnt: M. Luther. 1817 Juli 5 Die von G. Schadow übersandten Inschriften für das Blücherdenkmal in Rostock (vgl. RA 7, Nr. 1092) wisse M. nicht zu verbessern und sende sie zurück. Zustimmung zu G.s Urteil über Schadows Entwurf zu einem in Breslau zu errichtenden Blücherdenkmal. - M. wolle versuchen, den Kupferstich zu der von G. übersandten Skizze aufzufinden, der als Vorlage zu einer Medaille zum Reformationsjubiläum dienen könne. - Dank für das die Zeichenschule betreffende Blatt und Bitte um G.s Meinung und Willen zur Auszeichnung von Schülern der 1. und 2. Klasse.
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