Brief
Von Ottilie von Goethe (23. November 1818)
O. von Goethe bedauere, daß sie wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes G. nicht besuchen könne; sie wäre gestern gern an A. von Goethes Stelle gekommen (vgl. RA 8, Nr. 575). Ankündigung des Besuchs von U. von Pogwisch (vgl. G.s Tagebuchnotiz vom 25. November). - A. von Goethe erfülle mit viel Einsatz G.s Aufträge (zur Vorbereitung des Festzuges; vgl. G. "Bei allerhöchster Anwesenheit Ihro Majestät der Kaiserin Mutter Maria Feodorowna in Weimar Maskenzug"). H. von Könneritz habe die Rolle des Barden übernommen; alles weitere erfahre G. mündlich. - Hinweis auf beifolgende, von G. gewünschte Dinge sowie auf das Schächtelchen von W. Rehbein mit einem Heilmittel; Anweisungen zu dessen Einnahme. - Freude über die auch durch E. Weller erhaltene Nachricht von G.s Genesung.
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