Brief

Von Christian Gottlob Voigt (22. oder 23. 23. April 1795)

Die Expeditionen, nebst den Schablonen (zu den Ziegelsteinen für den Reverberierofen) seien nach Ilmenau abgeschickt. Von einer Eisen Auction will man zu Erfurt nichts wissen. - G.s gütiger Brief habe V. Aufmunterung gegeben. - Von F. von Stein habe V. allerley Aufschluß über preußische Persönlichkeiten erhalten. Stein sei nach Kochberg gereist. - Besorgnis wegen der Gesundheit seines Sohnes Christian Gottlob, der G. den Brief nicht selbst brachte (vgl. RA 1, Nr. 1279). - Über Bertuchs und des Herzogs Befinden. Ob und welchen Arzt der Herzog gebraucht habe, wisse V. nicht. - Zum Baseler Sonderfrieden: Frankreich solle die völlige Religionsfreyheit für ganz Deutschland zur Bedingung machen wollen; Kursachsen habe den Beitritt förmlich abgeschlagen. J. C. Schmidts Absendung nach Dresden lasse also wenig erwarten. - Fichte habe gestern ein Paar Worte geschrieben; seine Weltweisheit scheint etwas abgespannt zu seyn. - Zu G.s Güte, wegen der Horen und zur Anzeigenpolitik der "Allgemeinen Literaturzeitung". - Nach G.s Rükkehr werden wir das alte Schloß wieder angreifen können. Am Römerhauße wird fleißig gearbeitet.

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