Brief

Von Eleonore Flies (25. Mai 1812)

Da G. seinem Brief zufolge die Autographensendung F.s (vom März 1812; vgl. Schreckenbach 1887) Freude bereitet habe, schicke sie eine zweite Sendung. Erläuterungen dazu, besonders zur Handschrift von Mozart (Schreckenbach 507) und zur Kopie einer Handschrift des Prinzens Eugen von Savoyen durch A. von Bartsch (Schreckenbach 1462); dabei erwähnt: Mozarts mit N. Nissen wiederverheiratete Witwe und Hofrath von Stingel. Das kleine Zettelchen, welches G. bei dem Andreossyschen Gedicht (A. F. d'Andréossis französische Übersetzung von "Meine Ruh' ist hin ...", aus: G. "Faust" I; Schreckenbach 31) finde, sei von einer Persohn, der G. schon längst eine Reparation schuldig sei (Brief von H. von Pereira-Arnstein, RA 6, Nr. 420). Hoffnung, daß das Paket, dessen Überbringer Marquis K. de Beauffort sei, G. noch in Karlsbad erreichen werde. - G.s Brief an K. Pichler (vom 31. März 1812, WA IV 22, Nr. 6288) habe F. übermittelt. - Einladung G.s nach Wien im Namen vieler ihm zugethanen Persohnen; Graf F. Pálffy stelle im eigenen Haus eine Unterkunft in Aussicht. - Aufgrund finanzieller Verluste könne F. in diesem Jahr nicht nach Karlsbad reisen; aber ihr Bruder (B. von Eskeles) werde kommen. - Freude über F. W. Riemers Beförderung (zum Professor am Gymnasium). - Ferner erwähnt: A. von Goethe und Herr und Frau von Peschier.

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