Brief

Von Friedrich Heinrich Jacobi (24. Januar 1793)

J. dankt für G.s Sendungen und erinnert ihn, indem er zugleich einen Brief der Fürstin Gallitzin beilegt, an sein Versprechen, Gedichte zu senden. - Kritische Bemerkungen über die Kupferstiche, Karl August (von J. C. E. Müller) und Wieland (von J. H. Lips) darstellend; dabei Vergleich mit den Kupferstechern J. G. Wille, J. J. Balechou und W. Woollett. Zum übersandten Werk von G. B. Vico. - Nachrichten und eine Beilage über Ereignisse in dem von französischen Truppen besetzten Aachen, besonders über das Verhältnis zwischen Armee und Bürgerschaft, über Vorgänge bei kommunalen Wahlen und über den ungewöhnlich hohen Krankenstand in der französischen Armee. - J.s Sohn Georg sei zu Hause angekommen und habe unter anderem einen Kupferstich von Raffaels "Schlacht des Constantin" mitgebracht. - J. kündigt einen Brief an Herder an, dem er auch G.s Theatre de la guerre beilegen wolle. - Fragen wegen des geplanten Universitätsstudiums seines Sohnes Max in Jena.

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