Brief
Von Georg Andreas Reimer an August von Goethe (5. Juli 1825)
Dank für die wohlwollende Aufnahme (vgl. G.s Tagebuchnotiz vom 3. Juli) und das Glück von R. und seinen Kindern, in der Nähe von G. zu verweilen, den unser Vaterland durch lange Zeiten seinen Stolz und seine Zierde nennen werde. R. rechne die Begegnung zu den erfreulichsten Ereignissen seines Lebens. - Übersendung der übrigen Blätter zu den Darstellungen aus den Nibelungen von P. Cornelius, die er gegen bessere später eintauschen wolle (vgl. "Aventiure von den Nibelungen", G.s Tagebuchnotizen vom 3. Juli sowie vom 17. Juni 1814 und Schlosser an G., 1815 Jan 8, RA 6, Nr. 1382). - Hinsichtlich ihrer Verabredungen über die Herausgabe G.s sämtlicher Werke (Ausgabe letzter Hand, "Werke" C1) sehe R. den gütig verheißenen Mittheilungen entgegen. Zu Problemen der Papierbeschaffung und des Druckes der ersten zehn Bände bis zur Ostermesse 1826. Wiederholung seiner bereits abgegebenen Erklärung (vgl. R. an G., 1825 Mai 6, RA 11, Mappe 1056). Für A. von Goethe sei es vorteilhaft, die Privilegien gegen den Nachdruck für etwa 30 Jahre für den Verfasser und seine Erben erteilen zu lassen.
Bezüge im Wissensnetz
Hat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphWird angeführt von (1)
GZP-Knowledge-GraphHat Zeitspanne (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
GZP-Knowledge-Graph- Brief und Korrespondenz