Brief

An Christian Daniel Rauch (8. Dezember 1828)

An C. D. Rauch. Ew. Wohlgeboren übersende die gewünschte Durchzeichnung, welche nicht sogleich gelingen wollen, und mit der ich, wie sie gerathen ist, vorlieb zu nehmen, auch meiner und der guten Stunden, da Sie solche zuerst bey mir gesehen, dabey geneigtest zu gedenken bitte. Herr Brandt vermeldet mir, daß der Auftrag wegen der Medaillen besorgt sey, deshalb ich denn dieselben in diesen Tagen erwarten kann. Wie ich denn für geneigte Besorgung dieses kleinen Geschäftes zum schönsten danke. Sollte die Nachbildung des Telephus mit der Möge es in Fülle so mannichfaltiger Thätigkeit Ihnen immer wohl und frisch ergehen. Haben Sie ja die Güte sich einzurichten, auf Ihrer bevorstehenden Reise nach München bey uns einzukehren und sich mit der lieben Agnes in Gegenwart zu versichern, wie sehr wir Ihnen anhänglich und ergeben sind. unwandelbarJ. W. v. Goethe. Weimar den 8. December 1828.

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