Brief

Von Johann Friedrich Gottlieb Unger (27. Juli 1793)

U. schätze sich sehr glücklich, Besitzer zweier Briefe von G. zu sein. G.s Gedanken über Moritz seien so wahr, richtig und treffend, daß U. nur ein Theil dieses großen Scharfsinnes S. Maimon wünsche, der seine (Moritz') Lebensbeschreibung herausgeben wolle. Über Moritz' Witwe; Bedauern über diese Ehe. Das Fragment des Romanes "die neue Cecilia" von K. P. Moritz habe U. Nach Weimar gesandt. Bitte um G.s Urteil. - U. sei in freudiger Erwartung auf das Schauspiel (?"Sie Aufgeregten"), das er gern drucken wolle. Fragen und Vorschläge zum Druck von "Reineke Fuchs". Falls G. an dem beiliegenden Muster einer von U. neu entwickelten Schrift Gefallen finde, werde U. alle weiteren Werke G.s in dieser Schrift drucken. - U. hoffe, da nun Mainz über ist, auf menschlichere u. ruhigere Zeiten.

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