Brief
An Carl August Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach (1. Januar 1824)
An den Großherzog Carl August.
Königliche Hoheit.
Schon im Laufe des ganzen Jahres soviel Gnade, Wohlwollen und Vertrauen, nun aber noch am Ende die fürstväterliche Vorsorge für meinen Familienkreis danckbar anzuerkennen, möchte einem fühlenden Gemüthe fast unerschwinglich werden. In diesem Falle kann mich allein aufrichten das Bewußtseyn seit soviel Jahren mit wachsender Anhänglichkeit Ew. Königlichen Hoheit und Höchst Dero fürstlichem Kreise mich gewidmet zu haben. Möge jeder Antheil meiner noch übrigen Kräfte dazu verwendet werden dem Willen und den Absichten Ew. Königlichen Hoheit gemäß zu wircken und von meiner Seite das mannichfaltige Gute fördern zu helfen, welches unter Höchst Ihro Leitung und Anregung immer neue Kraft und Ausbreitung gewinnt.
Weimar den 1. Januar 1824.
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