Brief
Von Friedrich Schiller (16. November 1794)
Das unholde Wetter habe S. in der letzten Woche für alles was Leben heißt vernichtet. Er übersendet sein Porträt (Kupferstich J. G. Müllers nach A. Graffs Gemälde) und erstattet auf Verlangen die "Römischen Elegien" nebst den Stollbergen (? F. L. Graf zu Stolberg, "Reise in Deutschland, der Schweiz, Italien und Sizilien in den Jahren 1791 und 1792", Ruppert 3971) mit Dank zurück. Das erste Manuskript der "Horen" sei am 14. November an den Buchhändler abgegangen. Für den Abdruck in der "Neuen Thalia" (vgl. Ruppert 334) erbittet er sich J. Schreyvogels Lustspiel "Die Witwe" zurück. Auf ein Manuskript J. H. Meyers habe er diese Woche mit Verlangen gewartet (vgl. Meyers "Ideen zu einer künftigen Geschichte der Kunst").
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