Brief

Von Karl (von) Reinhard (16. Februar 1824)

Dank für G.s Brief. Es sei R. nicht bekannt gewesen, dass G. A. Bürger seinerzeit (1776) die ihm durch G. vermittelte Unterstützung durch die Edeln in Weimar in Höhe von 65 Louisdors empfangen habe, obwohl er seine jambische Übersetzung von Homers "Ilias" nicht vollendet habe (vgl. RA 1, Nr. 60 und RA 1, Nr. 83). Andernfalls hätte R. dies im Vorwort zum 3. Band der von ihm herausgegebenen "Sämtlichen Werke" Bürgers mitgeteilt. Er werde es in der Vorrede zum 6. Band nachholen und bitte, dabei von G.s Zuschrift Gebrauch machen zu dürfen; erwähnt: L. C. Althof "Einige Nachrichten von den vornehmsten Lebensumständen Gottfried August Bürgers". R. denke nicht, dass seine Erklärung auf den Verdacht führen könne, dass er auf jene Bürger'n ausgeworfene Summe für sich oder andere Ansprüche zu haben geglaubt, so wünschenswert ihm jede Beihilfe bei dem gewagten Unternehmen sei. Übersendung des soeben erschienenen 5. Bandes der "Sämtlichen Werke" mit der Bitte um Weitergabe an Großherzog Karl August.

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