Brief

Von Johann Heinrich Meyer (16. August 1820)

M. hoffe, es möge gelingen, mit C. L. F. Schultz eine Übereinkunft zu treffen, M.s Aufsatz über J. Raabes Gemäldekopien zu einer bloßen Anzeige zu kürzen oder ganz auf ihn zu verzichten (vorgesehen für "Über Kunst und Altertum"; nicht veröffentlicht). Auch könne man versuchen, bei Raabe über die ersten mißglückten Versuche hinwegzusehen und ihm statt dessen künftig mehr Ernst und Aufmerksamkeit zu empfehlen. - M. habe gestern Erbgroßherzogin Maria Pawlowna G.s Dank für das H. Gräfe Geschenkte überbracht. Der Name von M.s LandsMännin laute Jeanette Mazelett. - Wegen der Raabeschen Angelegenheit und der Arbeit am beiliegenden Aufsatz "Medaillons vom Grafen Theodor Tolstoi" (für "Über Kunst und Altertum" II 3) habe M. noch keine Symbole (für die Ausgestaltung des großen Bibliothekssaales in Jena) entwerfen können. Wenn G. ihm einige seiner Entwürfe zusende, wolle M. sie in's Große zeichnen und von K. Lieber oder F. Preller in Öl ausführen lassen. - Aufgrund der ihm auferlegten Betreuung von Mazelet und einer verabredeten Berechnung mit B. Kuhn könne M. morgen nicht nach Jena kommen. - Zu J. F. Frauenholz: Es stehe nicht zu hoffen, mit ihm wegen des Ankaufs von geschnittenen Steinen verhandeln zu können, da er die (Praunsche) Sammlung nur geschlossen verkaufen wolle und den Wert zu hoch ansetze.

Bezüge im Wissensnetz

Hat Sprache (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Deutsch

Wurde abgesendet von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde gesendet an (1)

GZP-Knowledge-Graph

Ist Antwort auf (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde abgesendet aus (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wird angeführt von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Zeitspanne (1)

GZP-Knowledge-Graph

Kategorie (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Brief und Korrespondenz

Teil von (1)

GZP-Knowledge-Graph
Cookie-Einstellungen