Brief
Von Alexander Macco (11. Juli 1824)
M. übersendet auf Ersuchen F. von Müllers ein kleines Aquarell Gemählde, A. Jacobi darstellend, das M. diesem zum freundschaftlichen Andenken zugedacht habe. Im (Graf K. F.) Reinhardischen Hause empfinde man das Porträt als sehr gelungen. Vorfreude auf die Überraschung, die das Gemälde bei Müller auslösen werde. - Reinhard habe die Hoffnung verbreitet, G. zur Kur hier zu sehen und M. habe daraufhin gehofft, G. weitere Arbeiten zeigen zu können. - M. verfolge weiter den Plan, seine Skizze zu G.s Gedicht "Charon. Neugriechisch" (in: "Über Kunst und Altertum" IV 2, mit der Nachschrift "Zu Charon, dem Neugriechischen"; vgl. RA 10, Nr. 714) größer auszuführen und gedenke dafür den Kunstliebenden Kronprinzen Ludwig von Bayern anzugehen. Falls G. nach Frankfurt komme, wolle er ihm die Elginischen Abgüsse in der Sammlung J. F. Städels zeigen.
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