Brief
Von Karl Ludwig von Knebel (8. November 1809)
K. schickt die Nachricht aus Karlsbad zurück (vgl. RA 5, Nr. 1299); Reflexionen dazu. - Sein Sohn Karl werde mit vielem Danke die Zeichnungen zurücksenden. - August komme selten zu K. - G. arbeite, wie K. höre, fleißig an seiner "Farbenlehre"; Segenswünsche für diese Arbeit, die kein kleines sei. - Oken, der in der Schweiz und in München gewesen sei, lese zwei Collegia. J. Schopenhauer male Frommann in Pastell und wolle K. auch in Wachs poussiren. Z. Werner solle in Neapel sein. Er habe sein Stück "Der Vierundzwanzigste Februar", das K. von G. erbittet, in Coppet mit A. W. Schlegel und einem Frauenzimmer (E. von Zeuner) aufgeführt (vgl. RA 5, Nr. 1285). - K. lege eine Abschrift seines Briefes an J. H. Voß bei und erbitte diese sowie F. S. Voigts Brief (vom 18. Oktober; vgl. RA 5, Nr. 1299) zurück. - Zu Anliegen von D. Färber: Konservierung der Kolibris auf unserm Naturforschenden Kabinet; vermehrte Gratifikation für die Aufwärterin.
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