Brief
Von Johann Isaak Gerning (25. bis 27. Oktober 1794)
1794 Oktober 25 Ausführliche und detaillierte Mitteilung darüber, welche Studien Gerning in Jena treibe und welche Vorlesungen er bei den (einzeln benannten) Professoren höre. Dennoch nehme er sich vor, sich nicht in den Tiefen der Weisheit zuverliehren, sondern auf blumigten dichterischen Höhen fortzuschweben. Über seine Bekanntschaft mit namhaften Jenaer Persönlichkeiten. Der alte lebhafte Rahn: Fichtes Schwiegervater, sei auch hier. J. H. Voigt wünsche die Uhre und den Telescop zurück. Gerning komme eventuell am 1. November nach Weimar, falls Schillers "Räuber" nicht vorherin Jena gespielt würden. - Was der Wiener Hofmann (? L. A. Hoffmann) über den Herzog und die Allg. L. Z. ausgespieen, wissen Sie wohl? C. G. Schütz habe das Buch von J. K. Schreyvogel. Die englische Übersetzung von G.s "Iphigenie" (von W. Taylor of Norwich, Ruppert 1850) werde nunbald berencensirt erscheinen. 1794 Oktober 27 Des weiteren über Gernings Jenaer Studien.
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