Brief
Von Georg Joachim Göschen (27. November 1787)
Erklärungen zu den von G. kritisierten Mängeln der ersten vier Bände von "Goethes Schriften", die gewählte Schrifttype, die Höhe der Auflage und die Qualität des Papiers betreffend. Den letzten Mangel wolle Göschen beheben, indem er von allen Bänden 500 Exemplare auf gutes holländisches Papier drucken lasse. Bedauern über Druckfehler, die sich trotz größter Sorgfalt aller Verantwortlichen eingeschlichen hätten. Vorschlag, neben dieser Ausgabe eine splendide Ausgabe erscheinen zu lassen. - Die von G. bestellten Bücher für M. A. A. Zucchi seien bereits in der Arbeit. Für die Arbeit von Lips, von dem er viel durch J. P. Veith gehört habe, zahle er gern und hoffe, daß Lips auch die Kupferstiche zum 6. Band machen werde. Der 5. Band mit "Egmont" sei noch nicht in seinen Händen. Über die Exkomunikation des Nachdruckers und deren Wirkung auf J. G. Traßler. - Kayser könne auf Göschens Unterstützung rechnen. - Frage, ob G. den Buchhändler Chiupponi an Göschen verwiesen habe.
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