Brief
Von Johann Samuel Ersch (16. November 1801)
Dank für G.s huldvolle Behandlung während der gestrigen Unterredung. Er wolle durch seine Mitwirkung an der Verwirklichung von G.s schönen Entwürfen für die Universität Jena die gute Meinung rechtfertigen, die sich auch bei den Verhandlungen mit C. G. Voigt zeige. E. übersendet das in Eile entworfene Promemoria an den Akademischen Senat, das er aber erst nach G.s Kenntnisnahme und Korrektur absenden wolle. Über die Bestreitung der Kosten habe er einen Wink beigefügt. - Vorschläge für die ersten Katalogisierungsarbeiten an der Bibliothek C. W. Büttners, die C. A. Vulpius am besten vornehmen könne. - E. fühlt sich als Dozent anderen, jüngeren Kollegen gegenüber zurückgesetzt und bittet um den Charakter und die Rechte eines ausserordentlichen Professors, was mit seinen übrigen Aufgaben gut vereinbar sei.
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