Brief

Von Christian August Vulpius (9. Oktober 1821)

V. sende hierbei den aus Kreuzburg eingegangenen Bericht wegen der ausgegrabenen Hügel; erwähnt: die Ausgrabungen G. K. von Donops (vgl. Donop "Die Fundgräberei auf der Hennebergischen Disburg", in: "Kuriositäten" 1822). - Die von G. beabsichtigte Heranziehung von R. Vulpius zur Bibliotheksarbeit in Jena werde für diesen sehr nüzlich sein und einiges Geld eintragen, denn außer den 30 Reichstalern von Erbgroßherzog Karl Friedrich habe er nichts. Wenn R. Vulpius durch G. ordentlich zum Acceß verpflichtet würde, könnte er der Militairpflicht entgehen. - V. bitte nochmals, das ihm zugesagte Honorar für die Katalogisierung der Deduktionen (aus C. G. Buders Nachlaß) seinem Sohn Rinaldo zukommen zu lassen. - Mit seinem Bericht von der Würzburger Reise werde V. warten (vgl. G.s Tagebuchnotiz vom 28. Oktober). Alles zu schreiben, wär zu weitläuftig . - Bitte um G.s Unterschrift auf beifolgende Zettel.

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