Brief
Von Friedrich Schiller (20. Juli 1798)
Aus Unmuth über den Mangel einer lyrischen Stimmung sei S. auf einige Tage zum Wallenstein zurückgekehrt, der aber jetzt wieder weggelegt werde. - Anfrage, was G. vom Hymnus in Distichen halte (vgl. S.s Gedicht "Das Glück", in: "Musenalmanach" für 1799). - Beim Theaterumbau möge sich G. durch die BedenklichkeitsKrämer nicht irre machen laßen. Der Bau von S.s Gartenhaus komme nur langsam voran. - Der "Musenalmanach" für 1799 sei in die Druckerei gegeben. - Aber seine Lektüre von A. L. G. de Staël-Holsteins Erzählungen (? "Erzählungen aus dem Französischen der Mad. Staël de Holstein, übersetzt von Karl Theodor Damm", Frankfurt und Leipzig 1797). - S. werde durch den Besuch der Brüder A. und L. von Wolzogen unterbrochen.
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