Brief

Von Friedrich Heinrich Jacobi (3. Juni 1793)

Wiederholte herzliche Einladung, nach Pempelfort zu kommen. Sogar L. A. le Tonnelier, Baron von Breteuil habe es in Pempelfort gefallen. - Zustimmende Äußerung zu G.s Stück "Der Bürgergeneral". G. möge ihm auch die Lustspiele "Die beiden Billetts" (Leipzig 1790) und "Der Stammbaum" (Leipzig 1791) von C. L. Heyne schicken, wie auch den 2. Gesang des "Reineke Fuchs". Als transscendentale Universal Geschichte zur Beförderung der Humanität, macht der Erste Gesang schon ein Ganzes aus. Herder habe ihm zwei Bände "Briefe zu Beförderung der Humanität" (Ruppert 958) geschickt. - J. dankt für die einzelnen Teile der Paketsendung vom 17. April 1793. In den farbigen Zeichnungen vermutet er Werke von G. und J. H. Meyer (Kopien von K. Horny nach J. H. Meyer). Auch K. F. von Nesselrode-Ehreshofen habe Gefallen an den Zeichnungen und danke für das Stahlsiegel. Dank und Gruß auch von J. G. Abel. - Du bist sehr gut daß du mir deine Spritze überläßt, u sehr gut daß du dich Maxens so angenommen hast, und daß du das Tiefurter Journal schicktest [...] Man bedaure, daß G. keine Elegie schreibe. - Von seinem Wunsch, den Herzog wieder in Pempelfort zu sehen. Grüße an S. T. Soemmerring.

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