Brief
Von Friedrich Leopold Graf zu Stolberg-Stolberg (11. März 1807)
Dank für das Programm (Meyer und G. "Unterhaltungen über Gegenstände der bildenden Kunst", bes. I. "Nachrichten von einer Sammlung meistens antiker geschnittener Steine", in: JALZ 1807, I. Quartal, S. I-V), wovon S. noch wenigstens ein weiteres Exemplar erbitte, denn das empfangne habe er an einen Kenner nach Paris gesandt. Ihm seien 50 Abdrücke [...] so lieb wie die Platte (vgl. RA 5, Nr. 561). Auch bitte er um ein Wort günstiger Anzeige in der JALZ, daß die Hemsterhuis-Gallitzinsche Gemmensammlung für billigen Preis zu haben sey (G. "Sollten Kunstliebhaber geneigt...", in: IB der JALZ 1807, Nr. 33; WA I 53, 406f.). - S. sei es, aus gleicher Ursache, mit der Sammlung von Briefen wie G. ergangen. Er habe sie vor verschiedenen Jahren schon verbrannt und sei so fortgefahren, weil die kleinen, neueren Sammlungen ihn nur schmerzhaft an die ältere, vernichtete erinnert hätten. Dennoch übersende er einen Brief von F. V Fürstenberg. Im Paket finde G. die für die Fürstin Gallitzin geschriebene Abhandlung "De la divisibilité à l'infini" von Hemsterhuis (Schreckenbach 707) und Briefe an Hemsterhuis, darunter von d'Alembert (Schreckenbach 17), die S. von B. Overberg aus dem Nachlaß der Fürstin Gallitzin erhalten habe (Schreckenbach 18, 260, 588, 714, 775 832, 1142, 1163-1165 1250, 1255 1401, 1440, 1457, 1853f.; ? 788, 1677, 1729, 1864).
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