Brief
Von Christoph Ludwig Wilhelm Cramer (20. Januar 1816)
C. beklagt, nach einer beinahe halbjärigen Trennung keine Zeile von G.s Hand gesehen und auch auf seine leztere Zuschrift (RA 6, Nr. 1773) keine Antwort erhalten zu haben. - Zu C.s fortgesetzten Mißhelligkeiten (mit J. K. L. Gerhard bei C.s Bemühen, in preußische Dienste zu treten). - Seit vier Wochen befinde sich C. mit seiner Familie in Dillenburg; Schilderung erster Eindrücke. - Mitteilung von einer Zusammenkunft im jetzt preußischen Siegen, wo C. als auswärtiger Assessor der Jenaer mineralogischen Societät eine Zusammenkunft mit einigen Mitgliedern gehalten habe. Dabei seien verschiedene würdige Subiecte für die Aufnahme in die Sozietät vorgeschlagen worden (J. U. von Albertini, P. Engels, J. D. und W. Stein, C. W. Beyer, J. K. Schramm, ? J. F. Stoeckicht, F. W. E. Schmidt, Kommerzienrat Bausch, H. Utsch, G. Buderus, Faktor Schaefer, J. F. H. Dresler, J. Kreutz, L. und F. Gontermann sowie K. Emmerich). C. lege sie hier in dem von Herrn Inspector Achenbach aufgesezten Protocoll zur Auswahl bzw. Aufnahme vor (von C., H. Achenbach, J. D. Engels und J. L. Stein unterzeichnetes Protokoll, datiert: Siegen, 6. Januar 1816, überliefert im Universitätsarchiv Jena; vgl. auch RA 7, Nr. 159). - Bei Achenbach habe C. das erste wahre Prachtstük von Göthit (Rubinglimmer, Pyrosiderit) gesehen. Es werde ausdrüklich für G. aufbewahrt. - Hoffnung auf G.s Besuch im Sommer.
Bezüge im Wissensnetz
Erwähnt (2)
GZP-Knowledge-GraphHat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphWird angeführt von (1)
GZP-Knowledge-GraphHat Zeitspanne (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
GZP-Knowledge-Graph- Brief und Korrespondenz