Brief
Von Christian Gottlob Voigt (28. Mai 1798)
Versprechen, G.s Aufträge besten Fleißes zu besorgen: Sobald V. von F. H. G. Osann die Nachricht der Präsentation der Taxatoren (J. G. Hesse und Hartung) erhalte, werde er ihm sagen, daß man sich mit diesen genügen wolle. - Am Mitwoch schicke V. von dem Papier zu dem Katalogus. - V. stimmt der von G. gewünschten mineralogischen Untersuchung eines Felsens bei Drakendorf zu, da der Asphalt oft ein Begleiter der Steinkohlen ist. Vorher müsse jedoch der Herzog unterrichtet werden. An A. F. K. von Ziegesar wolle er einen Brief senden. - J. C. Gädicke werde zum Kommissionsrat ernannt. - Anbei erhalte G. ein Impressum zum Lesen, das P. C. Weyland aus Rastatt geschickt habe. Fürst Repnin solle zwischen Preußen und Österreich vermitteln. Nur ihre gemeinschaftl. Sprache kann die Franzosen noch einigermaßen in Scheu erhalten. - Von Thouret höre ich noch nichts.
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