Brief
Von Ernst II. Ludwig Herzog von Sachsen-Gotha und Altenburg (29. Juni 1800)
Auf G.s Zuschrift erwidere er mit den lebhaftesten Gefühlen von Freundschaft und Dankbarkeit, nachdem ihr Briefwechsel einige Jahre lang stille gestanden hat. - Dank für die übesandten Proben des Stukkateurs (J. Hoffmann), die auch von einem aus Italien heimkehrenden jungen Baumeister bewundert wurden; G. möge ihm die Rechnung mitteilen. Gerne wolle er einen wißbegierigen Arbeiter nach Weimar [...] senden der dergleichen Dinge zu verfertigen lernte. - Die Bedingungen J. W. Kronraths erscheinen ihm zu hoch. - Über den bevorstehenden Besuch des Herzogs Karl August und der Herzogin Luise. - Erinnerung an die angenehmen Stunden in G.s Haus. Leider sei ihm J. H. Meyers Madonnenbild für 100 Dukaten zu teuer, doch würde er 50. Friederichs d'or für eine "Flucht nach Ägypten" ausgeben.
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