Brief
Von Christian Gottlob Voigt (10. Juni 1797)
Dank für G.s gütige Zuschrift [...] und für das Aufmunternde, was Sie mir so liebevoll angedeihen lassen. - Erläuterung der beiden Verfahren, die G. für die Legitimierung seines Sohnes August offenstünden. - Über die Kaufverhandlungen wegen des Gutes in Oßmannstedt; J. C. G. Vent und G. C. Steffany gehen morgen zu Ihnen ab. - V. freue sich auf die Fortsetzung und Vollendung der herzigen Epopöe ("Hermann und Dorothea"). - Gedanken über V.s BriefSchreibseligkeit. - Erwähnung des Schillerschen "Musenalmanachs" für 1798, dessen Friedsamkeit die Feinde der Xenien aussöhnen werde. - Über einen Besuch W. E. F. von Wolzogens und dessen Ideen über Bauwesen, Kunstwerke pp. Hinweis auf eine Gemäldesammlung mit vielen Correggios, Giordanos und Carraccis, die Wolzogen vielleicht für 3000 Reichstaler zu beschaffen wüßte.
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