Tagebucheintrag
Tagebuch 1779, 13. Juli 1779
13 Ging Merck früh fort. ♃ und ich ritten herein. erzählte mir♃ seine Unterred mit Knebeln. as bei ☉. nach Tisch schrieb die Aphorismen an K. und ein Zettelgen an den Prinzen.
Gute Würckung auf mich von Mercks Gegenwart, sie hatmir nichts verschoben, nur wenige dürre Schaalen abgestreifft und im alten Guten mich befestigt. Durch Erinnerung des Vergangnenund seine Vorstellungs Art, mir meine Handlungen ineinem wunderbaaren Spiegel gezeigt. da er der einzige Menschist der ganz erkennt was ich thu und wie ich’s thu, und es dochwieder anders sieht wie ich, von anderem Standort, so giebt das schöne Gewissheit.
Auch dünckt mich sey mein Stand mit Cronen fester und besser.Aber auch ausser dem Herzog ist niemand im Werden, die andern sind fertig wie Dresselpuppen, wo hochstens noch der Anstrichfehlt.
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