Brief
Von Karl Friedrich Zelter (14. Januar 1823)
Z. müsse schreiben, um das Gedicht "Ultimatum" und den zugehörigen Brief F. A. Wolfs an G. zu übermitteln, nachdem er gegenüber Wolf behauptet habe, das Gedicht bereits nach Weimar geschickt zu haben. Wolf habe sein Gedicht zurückfordern wollen, um weiter daran zu arbeiten. Er beabsichtige, nun selbst an G. schreiben, um es zu erläutern. Charakterisierung Wolfs; erwähnt: J. G. Langermann und K. A. Varnhagen von Ense. Das in Wolfs Brief erwähnte Porträt G.s (Kopie von J. Franck nach F. Jagemanns Kreidezeichnung aus dem Jahr 1817) habe Wolf in einem Lakirerladen gefunden; erwähnt: W. von Humboldt. - G.s letzter Brief sei für Z. ein rechtes Labsal: Die Verse (G.s Gedicht "Äolsharfen") sind unschätzbar. - Übersendung der Vertonung von G.s Gedicht "Das Sträußchen". - Dank für "Zur Naturwissenschaft überhaupt, besonders zur Morphologie" (I 4) und Erinnerung an G.s Versprechen, Z. das morphologisch-wissenschaftliche in zwey Bände geordnet zu senden (jeweils die Hefte 1 - 4 von "Zur Morphologie" und "Zur Naturwissenschaft überhaupt"). - Freude über den Anblick der drey Bände Kunst u Alterthum (I 1 - III 3) auf Z.s Schrank. - Die von G. gesandten Fasanen habe Z. mit Wolf und G. W. F. Hegel gegessen. - A. von Humboldt sei mit dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. aus Italien zurück und habe viel zu berichten.
Bezüge im Wissensnetz
Erwähnt (9)
GZP-Knowledge-Graph9 Einträge anzeigen
Antworten darauf (1)
GZP-Knowledge-GraphHat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphIst Antwort auf (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphWird angeführt von (1)
GZP-Knowledge-GraphHat Zeitspanne (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
GZP-Knowledge-Graph- Brief und Korrespondenz