Brief
Von Johanna Maria Melber (25. August 1819)
Geburtstagsglückwunsch. M. lese die Zeitung ohne Brille, könne täglich zwei bis drei Stunden spazierengehen und habe einen guten Schlaf. Dieses Alles, gebe Ihnen Gott. - Den ganzen Sommer über habe sie auf G.s Besuch gehofft, aber um sonst. - Frage nach dem Ergehen ihres Patenkindes Walter von Goethe. Freude darüber, daß M.s Schulden (gegenüber K. E. Goethe) noch zu ihren Lebzeiten durch die Güte ihres Sohnes Georg getilgt würden (vgl. RA 8, Nr. 965 und RA 8, Nr. 979). Dankbar sei M. ihrem Sohn auch dafür, daß sie mit ihren zwei Töchtern (Jacquette Melber und A. C. Kutter) bei ihm leben dürfe. Er, sein Weib u Kinder seien gesund, sein Söhngen sei zum Verwundern gescheidt. - Am 29. August wolle man im Kreise der nächsten Anverwandten und Freunde G.s Geburtstag begehen.
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