Brief
Von Friedrich Schiller (18. Mai 1798)
Da keine Ilias nach der Ilias mehr möglich sei, könne S. nur wünschen, daß G. seine Arbeit an der "Achilleis" bloß mit sich selbst vergleichen und bei Homer nur die Stimmung suchen werde. Daß der von G. zu bildende Stoff den Foderungen unseres Zeitalters entgegenkomme, sei durchaus positiv, denn es ist eben so unmöglich als undankbar für den Dichter, wenn er seinen vaterländischen Boden ganz verlaßen und sich seiner Zeit wirklich entgegensetzen soll. G. sei ein Zeitgenoße und Bürger beider Dichterwelten und könne gerade deswegen keiner ausschließend angehören. - Über W. von Humboldts Manuskript "Über Goethes Hermann und Dorothea" (vgl. Ruppert 1937). Cotta habe von der ungeheuren Ausbreitung Herrmanns und Dorotheas beim Publikum berichtet.
Bezüge im Wissensnetz
Erwähnt (3)
GZP-Knowledge-GraphAntworten darauf (1)
GZP-Knowledge-GraphHat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphIst Antwort auf (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
Weitere Quellen- Brief und Korrespondenz