Brief

Von Franz Kirms (19. August 1802)

F. Unzelmann bitte, ihren Sohn als Schüler an das Weimarer Theater zu nehmen, wovon K. aus finanziellen Gründen abrate. - Da K. Jagemann kein Wort von einem Tenoristen schreibe, die Theaterdirektion auch keinen bedeutenden Sänger bezahlen könne, rate K. dazu, den Musiker und Sänger (? L.) Berger zu engagieren. - Auf beigefügtes Schreiben J. J. Graffs, das ganz Vohsens Styl habe, erbitte K. eine Antwort. Wenn man ihn nach Straßburg gehen ließ, wer sollte die Kosten tragen [...]? Bitte um eine Antwort an Graf und Empfehlung, uns unsere Leute künftig selbst zu ziehen. Auch möge G. lesen, was K. durch C. G. Voigt (d. J.) heute an G. K. A. Richter wegen des Engagements von K. W. I. Schwarz nach Dresden abgesandt habe. - Über des Herzogs Ankunft in Eisenach. Falls Herzogin Luise in Wilhelmsthal bleibe, sei er wegen des Schloßbaus, der erbärmlich gehet, [...] in einigen Tagen hier zu erwarten, H. Gentz und J. H. Krahmer sind auf 6 Tage nach Rudolstadt gereist und divertiren sich von des Herzogs Geld.

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