Brief
An Johann Friedrich Cotta (11. Mai 1808)
Sie erhalten hierbey, werthester Herr Doctor, das Por trät von Hackert. Wollen Sie dagegen dem Mahler Wilhelm Titel in Florenz, Zwölf Zecchinen anweisen lassen. Er ist in Casa Biondi zu erfragen. Es könnte dieses Porträt einstweilen in Kupfer gestochen werden, und zwar so, daß es allenfalls zu groß und klein Octav paßte.
Die Erben machen Ansprüche an das Mscpt. Ich werde mich mit ihnen abfinden. Sobald die Bear beitung zu Stande ist, schreibe ich das nähere.
Ich wünsche recht wohl zu leben und hoffe bald in Carlsbad etwas von Ihnen zu hören.
Goethe
Weimar den 11 May 1808.
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