Brief
Von Friedrich Schiller (9. November 1798)
S. sei jetzt an den poetisch-wichtigsten Teil des "Wallenstein" gegangen, der der Liebe gewidmet sei und sich von dem geschäftigen Wesen der übrigen Staatsaction völlig trenne. Über die Schwierigkeiten, beide Komplexe für die endgültige Fassung in den richtigen Relationen zu halten. S. wolle die "Piccolomini" nicht eher aus der Hand geben, als biß wirklich auch das dritte Stück [...] ganz aus der Feder ist. Übersendung des bisher vorliegenden Manuskriptes. - Zu den Farben Untersuchungen wünsche ich Ihnen ernstlich Glück [...]. - Abbestellung von 115 Kupfern zum "Musenalmanach" für 1799. - S. sei besorgt über das Ausbleiben der Antwort Ifflands zum "Wallenstein".
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