Brief
Von Matthew Gregory Lewis (21. April 1799)
Er wende sich an G. in Erinnerung an die ihm in Weimar erwiesene Freundlichkeit und bitte um G.s Protektion für einen jungen Landsmann, den Sohn der Lady Elizabeth Foster (A. J. Foster), der vorhabe, sich einige Zeit in Weimar aufzuhalten. - Für deutsche Literatur bestehe gegenwärtig eine Vorliebe in England. Eigentlich alle Werke G.s seien übersetzt und werden allgemein bewundert. Insbesondere genieße "Götz von Berlichingen" - von zwei verschiedenen Personen (R. d'Aguilar und W. Scott) übersetzt - höchsten Beifall. L.s Übersetzung von G.s Ballade "Erlkönig", die er, wie G. sich vielleicht erinnere, ihm in Weimar gezeigt habe, werde sehr bewundert und sei vertont worden. - Bitte um Empfehlung an Herzogin Anna Amalia, die ihm viel Gunst erwiesen habe, und an alle Bekannten in Weimar.
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