Brief
An Elisabeth Jacobi (3. November 1773)
Hier schick ich Mamagen ein Geles, ists nicht das beste; ists doch das neuste und so gut als ich's habe.
Die Bogen der Comödien heben sie auf, ich schicke die übrigen nach und nach.
Auch ein Paar Hochzeitkarmens, und dann viel Grüse von uns allen. Ists dem lieben Bübgen wohl? und wie heissts? Ubrigens wird Tante und Lolo, Ihnen erzählt haben von uns und unsrer Wirthschafft, die sich zwar nicht mit Worten beschreiben lässt, sie ist bunter und monotoner als eine Chinoise.
Meine Wette sodann, liebe Frau meine Wette! Gehts denn überall wie bey Gericht? Halb Part hab ich ia schon gesagt, und drüber versprech ich Ihnen noch zwey Sinngedichte.
Der Töpfer ist hier mit grosem Beyfall aufgeführt worden. Dass aber ia keine Freude rein sey, will der Verlag seiner Partitur nicht aus der Stelle.
Nun Adieu wieder auf eine Weile, und Täntgen und Lotten versichert dass ich immer der Alte binn. Frfurt am 3 Nov. 1773 Goethe.
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Beinhaltet (5)
GZP-Knowledge-Graph- Druckbogen der „Lustspiele nach dem Plautus“ von Lenz
- Manuskript des „Jahrmarktsfests zu Plundersweilern“
- Manuskript unbekannten Inhalts; Elisabeth Jacobi spricht von einem „Roman“.
- Manuskript von „Des Künstlers Erdewallen“
- Manuskripte von Hochzeitsgedichten aus dem Familien- und Bekanntenkreis für Cornelia Goethe
Hat Beilage (5)
GZP-Knowledge-Graph- Druckbogen der „Lustspiele nach dem Plautus“ von Lenz
- Manuskript des „Jahrmarktsfests zu Plundersweilern“
- Manuskript unbekannten Inhalts; Elisabeth Jacobi spricht von einem „Roman“.
- Manuskript von „Des Künstlers Erdewallen“
- Manuskripte von Hochzeitsgedichten aus dem Familien- und Bekanntenkreis für Cornelia Goethe
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