Brief
Von Joseph Sebastian Grüner (28. Mai 1821)
Dank für die Übersendung der gedrukten Bögen des neuesten Heftes zur Naturwissenschaft (I 3, mit G.s Aufsatz "Der Kammerberg bei Eger"). Das Siegel von G.s Brief habe Grüner einem russischen Academiker geschenkt, der es wie ein Heiligthum verwahrt, mit sich nahm. - Graf K. Sternberg wolle die von G. gewünschten Aufschlüsse hinsichtlich des Kammerbühls liefern; erwähnt: dessen Schreiben an Grüner (vgl. LA II 8B/1, 177) und der Elbogner Kreishauptmann (J. von Erben). - Grüner bietet G. zwey Zimmer seiner Wohnung für den ganzen Sommer an und würde sich glücklich schätzen sagen zu können, daß hier der große unsterbliche Goethe gewohnt habe. Graf J. Auersperg lade G. nach Hartenberg ein (vgl. RA 9, Nr. 964). - Anfrage, ob sich in Zwätzen Dokumente gefunden hätten (vgl. RA 9, Nr. 531).
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