Brief
Von Friedrich Schiller (2. Januar 1798)
Glückwünsche zum Jahreswechsel. Reflexionen über G.s eigene Art und Weise zwischen Reflexion und Production zu alternieren. - Eine Rezension über "Hermann und Dorothea" ("Neue nürnbergische gelehrte Zeitung" vom 12. Dezember 1797) bestätige S. in seiner Auffassung, daß die Deutschen nur fürs allgemeine, fürs verständige und fürs moralische Sinn haben. - Die Autobiographie von N. E. Rétif de la Bretonne ("Monsieur Nicolas ou le coeur humain dévoilé", Paris 1794-1797) sei für S. ungeachtet alles widerwärtigen, platten und revoltanten durch die Darstellung des französischen Wesens in einer gewißen Volksklasse interessant gewesen. - Befriedigung über F. Schlegels Erklärung im Intelligenzblatt der "Allgemeinen Literaturzeitung" (vom 16. Dezember 1797), daß er mit dem Herausgeber des "Lyzeums der schönen Künste", J. F. Reichardt, nichts mehr zu schaffen habe.
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Weitere Quellen- Brief und Korrespondenz