Brief
Von Magdalene Philippine Engelhard (8. November 1808)
Hinweis auf ihre durch familiäre Verhältnisse erschwerte schriftstellerische Tätigkeit; Erwähnung ihrer zehn Kinder und ihres Mannes (Philipp). Eines ihrer Kinde habe bei P. E. von Fellenberg Ökonomie gelernt. - Empfehlung ihres Neffen (D. Engelhard) für eine Anstellung im Bauwesen unter Hinweis auf sein frühzeitiges Interesse für Architektur und die Gunst, die er bei Heyne in Göttingen genossen hatte. Des weiteren über den Abbruch seiner durch seines Vaters (Wilhelm) Ansehen bei Hofe eröffneten beruflichen Laufbahn in Kassel, aus der ihn ein französischer Baumeister verdrängt habe. Dies und seine Neigung zu B. Brentano hätten ihn sehr angegriffen. - S. bekennt ihre gränzenlose Achtung vor G. und ihr Entzücken über seine Meisterstücke.
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