Brief
Von Johann Koch (20. Februar 1804)
K. habe die von G. gewünschten zwei Exemplare seines "Philosophischen Lehrbuchs über die Malerei mit malerisch-radierten Kupfern zum Anfange der Landschaftsmalerei" (Ruppert 2408) am 4. Dezember 1803 abgesandt, aber bis jetzt keine Empfangsbestätigung erhalten. Das Ende seiner Veröffentlichung seien weitere Erklärungen [...] höchstens 4 Blätter, welche noch in Manuseript sind; er wolle diese aber erst nach Kenntnis der angekündigten Recension zum Druck geben. Kupfer, die den Schluß seines Werkes bilden sollen, seien noch in Arbeit. - Im kommenden Sommer wolle er zur Kunstausstellung in Weimar einige gemahlte Landschaften senden. - Sein Hof (Nassau-Weilburg) habe ihm ein Wappen in Kupfer zu radiren aufgetragen; er habe aus Pateriotissem [...] diese niedere Anerbietung angenommen. - Bekenntnis zur Bedeutung der Kunst für die Menschheit und zumindest für den Künstler. Er entschuldigt sich für seinen zu langen Brief und beruft sich auf G. s Gerechtigkeitsliebe und sein fühlendes, edles Herz.
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